1634 wurde Jönköping Residenzstadt.
Im 19. Jahrhundert wurde Jönköping weltweit für seine Streichholzherstellung berühmt. Das Gebäude, in dem einst die Streichholzherstellung begann, ist das heutige Streichholzmuseum.
Jönköpings Kommune entstand im Jahr 1971 durch Zusammenschluss der drei Städte Jönköping, Huskvarna und Gränna sowie Norrahammars Köping, sieben Landkommunen und einer Gemeinde.
Gränna liegt im nördlichen Teil von Jönköpings Kommune am östlichen Ufer des Vättersees gegenüber der Insel Visingsö. Gränna wurde 1652 angelegt und ist bekannt für seine entzückenden Holzhäuser, seinen Obstanbau und die Herstellung von Pfefferminzstangen [schwedisch: Polkagris]. Ab hier verkehren die Fähren von und nach Visingsö. Im 12. und 13. Jahrhundert war Visingsö Zentrum der schwedischen Königsmacht und spielte in der Geschichte Schwedens eine bedeutende Rolle.
1911 erhielt Huskvarna die Stadtrechte. Huskvarna ist seit langem mit der Ortschaft Jönköping zusammengewachsen und stellt heute einen Teil der Kommune im östlichen Teil von Jönköpings Kommune dar. Die Vorgängerfirma der heutigen Husqvarna AB stellte Gewehre her und wurde Ende des 17. Jahrhunderts gegründet.
Norrahammar, südwestlich der Stadt Jönköping, ist ursprünglich als Fabriksort um die Eisenhütte Norrahammars Bruk entstanden. Seit den 1970er Jahren ist Norrahammar mit Jönköping zusammengewachsen. Das Unternehmen Norrahammars Bruk stellte u. a. Öfen und Heizkessel her.